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2 Baugrundstücke in Häusern

Property ID: 3788
Häusern,
79837, Germany
€102.080 bereits verkauft
  • 1823
  • 0

Objektdaten:


Objekt Beschreibung:

Zum Verkauf steht jeweils ein Baugrundstück in 79837 Häusern, welches voll erschlossen ist.

Grundstück 1: Spitzacker 13 mit 847 Quadratmetern. -> Flurstück: 1915

Grundstück 2: Albtalweg 6 mit 928 Quadratmetern Fläche. -> Flurstück: 1885

Der Verkaufspreis für das Grundstück eins (Spitzacker 13) liegt bei 150€ der Quadratmeter. Gesamt: 127.050€

Der Verkaufspreis für das Grundstück zwei (Albtalweg 6) liegt bei 110€ der Quadratmeter. Gesamt: 102.080€

Beide Grünstücke sind ohne Baulasten (Anfrage vom 25.02.2020 im Baulastenverzeichnis bei der Gemeinde)

Grundsteuer Spitzacker: 87,05€ pro Jahr (unbebaut)

Grundsteuer Albtalweg: 79,56€ pro Jahr (unbebaut)


Bebauung/Kosten:

Zu den Beiträgen zum Flst. Nr. 1885, Albtalweg 6

  1. Wasserversorgungsbeitrag:

Der Wasserversorgungsbeitrag für o.g. Grundstück wurde im Rahmen einer freiwilligen Baulandumlegung durch Notarvertrag UR 1222/80 Notariat St. Blasien vom 17. Juli 1980 erhoben und bezahlt. Ein weiterer Beitrag fällt nach derzeitiger Sach- und Rechtslage nicht mehr an.

  1. Abwasserbeitrag:

Der Abwasserbeitrag für o.g. Grundstück wurde ebenfalls im Rahmen einer freiwilligen Baulandumlegung durch Notarvertrag UR 1222/80 Notariat St. Blasien  erhoben und bezahlt. Ein weiterer Beitrag fällt nach derzeitiger Sach- und Rechtslage nicht mehr an.

  1. Erschließungsbeitrag

Der Erschließungsbeitrag für die Erschließungsanlage „Albtalweg“ wurde im Rahmen einer freiwilligen Baulandumlegung durch Notarvertrag UR 1222/80 Notariat St. Blasien  erhoben und bezahlt. Ein Erschließungsbeitrag fällt nach derzeitiger Sach- und Rechtslage nicht mehr an. Bei der Neuanlage von weiteren Erschließungsanlagen, wäre eine Beitragspflicht erneut zu prüfen.

Zu den Beiträgen zum Flst.Nr. 1915, Spitzacker 13

  1. Wasserversorgungsbeitrag:

Der Wasserversorgungsbeitrag für o.g. Grundstück wurde im Rahmen eines Geländetausches durch Notarvertrag UR 864/92 Notariat St. Blasien vom 24. Juli 1992 erhoben und bezahlt. Ein weiterer Beitrag fällt nach derzeitiger Sach- und Rechtslage nicht mehr an.

  1. Abwasserbeitrag:

Der Abwasserbeitrag für o.g. Grundstück wurde ebenfalls im Rahmen eines Geländetausches durch Notarvertrag UR 864/92 Notariat St. Blasien  erhoben und bezahlt. Ein weiterer Beitrag fällt nach derzeitiger Sach- und Rechtslage nicht mehr an.

  1. Erschließungsbeitrag

Der Erschließungsbeitrag für die Erschließungsanlage „Spitzacker“ wurde im Rahmen eines Geländetausches durch Notarvertrag UR 864/92 Notariat St. Blasien  erhoben und bezahlt. Ein Erschließungsbeitrag fällt nach derzeitiger Sach- und Rechtslage nicht mehr an. Bei der Neuanlage von weiteren Erschließungsanlagen, wäre eine Beitragspflicht erneut zu prüfen. (Vollständige Email liegt vor)

 

Neufassung der

  • Satzung über die Änderung von Bebauungsplänen
  • Satzung über Örtliche Bauvorschriften

 (bisherige Gestaltungssatzung vom 11.01.2008)

SATZUNG über die Änderung von Bebauungsplänen in der Gemeinde HÄUSERN

laut § 4 Satzungstext

für den im Abgrenzungslageplan dargestellten räumlichen Geltungsbereich.

Der Gemeinderat der Gemeinde Häusern hat die Änderung der unter § 4 genannten Bebauungspläne unter Zugrundelegung der nachstehenden Rechtsvorschriften am 15.04.2019 als Satzung beschlossen:

  1. Baugesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBI. I, S. 3634)
  2. Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke (Baunutzungsverordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.11.2017 (BGBI. I, S.3786) – BauNVO,
  3. Verordnung über die Ausarbeitung der Bauleitpläne und Darstellung des Planinhalts (Planzeichenverordnung 1990), geändert durch Art. 3 des Gesetzes vom 04.05.2017 – PlanzVO 90,
  4. § 74 und 79 der Landesbauordnung für Baden-Württemberg in der Fassung vom 05.03.2010, zuletzt geändert durch Art.3 des Gesetzes vom 21.11.2017 -­LBO,
  5. 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fassung vom 24.07.2000 (GBI. S. 581, ber. S. 698), zuletzt geändert am 23.02.2017 — GemO BW.
  • 1

RÄUMLICHER GELTUNGSBEREICH

Der räumliche Geltungsbereich der Bebauungsplanänderungen ergibt sich aus der Festsetzung im Abgrenzungslageplan.

  • 2

BESTANDTEILE DER SATZUNG

Die Satzung besteht aus: 2.1 Abgrenzungslageplan

2.2 Änderungen Textlicher Festsetzungen gem. § 3

Beigefügt ist:

2.3     Kurzbegründung

vom 05.02.2007 vom 28.01.2019

vom 28.01.2019

  • 3

INHALT DER ÄNDERUNG

3.1     In den Textlichen Festsetzungen der Bebauungspläne nach § 4 werden die

Regelungen zur Zulässigkeit von Garagen durch folgende Festsetzung ersetzt:

„Garagen, Carports und Stellplätze  sind auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen und der für sie festgesetzten Flächen bis zu einer Größe von maximal 7,0 x 7,0 m zulässig.

Zwischen Garage und Straße sollte ein Mindestabstand von 5,0 m eingehalten werden, wenn die Zufahrt über diese Abstandfläche erfolgt. In allen anderen Fällen (Zufahrten von der Seite oder von hinten) sollte ein Mindestabstand von 2,0 m eingehalten werden.“

3.1.1

Auf der unter Ziffer 3.1 Satz 2 geforderten Mindestabstandsfläche zwischen Garage und Straße ist unter folgenden Voraussetzungen eine Überdachung mit einem Flachdach oder flachgeneigten Pult- oder Satteldach (DN maximal 10°) zulässig:

  • Überdachung nur für Fahrzeugabstellplätze vor Garagen oder Carports zulässig
  • Die Überdachung des Vorplatzes darf nur eingeschossig in Erscheinung treten (Firsthöhe maximal 3,50 m über dem Stellplatzniveau (Oberkante fertiger Boden))

3.2 In den Textlichen Festsetzungen der Bebauungspläne nach § 4 werden die Regelungen zur Zulässigkeit von Nebenanlagen durch folgende Festsetzung ersetzt:

,,Außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen und der dafür festgesetzten Flächen sind Nebenanlagen, die Gebäude i.S.d. § 2 LBO sind, gern. § 14 (1) BauNVO nur eingeschossig bis zu einer Größe von maximal 5 % der Grundstücksfläche und einer maximalen Gebäudelänge von 7,0 m zulässig.

Versorgungsanlagen i.S.v. § 14 Abs. 2 BauNVO sind als Ausnahme zulässig.

  • 4

AUSSERKRAFTSETZUNG

4.1       Mit Rechtskraft dieser Satzung der Gemeinde Häusern werden die seitherigen Regelungen der „Gestaltungssatzung vom 11.01.2008“  ersetzt und

  • die Textlichen Festsetzungen zur Zulässigkeit von Garagen,
  • die Textlichen Festsetzungen zur Zulässigkeit von Nebenanlagen,

der folgenden durch die Abgrenzung überlagerten Bebauungspläne außer Kraft gesetzt:

Bebauungsplan „Häusern“, in Kraft getreten am 03.11.1969,

Bebauungsplan „Goldenbühl“, in Kraft getreten am 10.11.1979, Bebauungsplan „Spitzacker-Würze“, in Kraft getreten am 04.09.1985, Bebauungsplan „Ortsmitte“, in Kraft getreten am 04.09.1992,

Bebauungsplan „Häusern-Nord“, in Kraft getreten am 14.01.2000, Bebauungsplan „Bachmatt-Bärenstieg Ost“, in Kraft getreten am 19.05.2006, jeweils in gültiger Fassung

4.2 Mit Rechtskraft dieser Satzung der Gemeinde Häusern werden

  • die Textlichen Festsetzungen zur Zulässigkeit von Garagen,

des folgenden Bebauungsplans außer Kraft gesetzt:

Bebauungsplan „Haselwies-Ost“, in Kraft getreten am 11.03.2005, in gültiger Fassung,

4.3 Für die im Abgrenzungslageplan entsprechend gekennzeichneten Bereiche wird der Bebauungsplan „Häusern“, in Kraft getreten am 03.11.1969, ersatzlos aufgehoben

  • 5 INKRAFTTRETEN

Diese Satzung tritt mit der ortsüblichen Bekanntmachung nach § 10 BauGB in Kraft.

Häusern,den 03.05.2019

 

 SATZUNG über  Örtliche Bauvorschriften  in der Gemeinde HÄUSERN

Änderung diverser Bebauungspläne und Örtlicher Bauvorschriften laut § 4 Satzungstext

für den im Abgrenzungslageplan dargestellten räumlichen Geltungsbereich.

Der Gemeinderat der Gemeinde Häusern hat die Örtlichen Bauvorschriften unter Zugrundelegung der nachstehenden Rechtsvorschriften am 15.04.2019 als Satzung beschlossen:

  1. Baugesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBI. I, S. 3634)
  2. Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke (Baunutzungsverordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 21.11.2017 (BGBI. I, S.3786) – BauNVO
  3. Verordnung über die Ausarbeitung der Bauleitpläne und Darstellung des Planinhalts (Planzeichenverordnung 1990), geändert durch Art. 3 des Gesetzes vom 04.05.2017 – PlanzVO 90,
  4. § 74 und 79 der Landesbauordnung für Baden-Württemberg in der Fassung vom 05.03.2010, zuletzt geändert durch Art.3 des Gesetzes vom 21.11.2017 -­LBO,
  5. 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fassung vom 24.07.2000 (GBI. S. 581, ber. S. 698), zuletzt geändert am 23.02.2017 — GemO BW.
  • 1

RÄUMLICHER GELTUNGSBEREICH

Der räumliche Geltungsbereich der Örtlichen Bauvorschriften ergibt sich aus der Festsetzung im Abgrenzungslageplan.

  • 2

BESTANDTEILE DER SATZUNG

Die Satzung über die Örtlichen Bauvorschriften besteht aus: 2.1 Abgrenzungslageplan

2.2 Örtliche Bauvorschriften

Beigefügt ist:

2.3     Kurzbegründung

vom 05.02.2007 vom 28.01.2019

vom 28.01.2019

INHALT DER ÄNDERUNG

Mit Satzung über die Änderung von Bebauungsplänen und Satzung über die Örtlichen Bauvorschriften vom 11.01.2008 ( kurz: „Gestaltungssatzung vom 11.01.2008“) wurden textliche Regelungen der Bebauungspläne nach § 4 zur Zulässigkeit von Garagen ersetzt, ebenso wurden Örtliche Bauvorschriften nach § 2, Punkt 2.2 komplett aufgehoben und durch die neuen örtlichen Bauvorschriften vom 11.1.2008 ersetzt.

Diese Satzungen sollen um eine Regelung betr. Überdachungen von Garagenvorplätzen ergänzt werden, die bisher rechtskräftige Gestaltungssatzung vom 11.01.2008 aus Rechtsklarheitsgründen durch die neue Satzung vom 15.04.2019 ersetzt werden.

  • 4

AUSSERKRAFTSETZUNG

Mit Rechtskraft dieser Satzung der Gemeinde Häusern werden die seitherigen Regelungen der „Gestaltungssatzung vom 11.01.2008“  ersetzt und

  • die bauordnungsrechtlichen Gestaltungsvorschriften oder
  • die Örtlichen Bauvorschriften

der folgenden durch die Abgrenzung überlagerten Bebauungspläne außer Kraft gesetzt:

Bebauungsplan „Häusern“, in Kraft getreten am 03.11.1969,

Bebauungsplan „Goldenbühl“, in Kraft getreten am 10.11.1979, Bebauungsplan „Spitzacker-Würze“, in Kraft getreten am 04.09.1985, Bebauungsplan „Ortsmitte“, in Kraft getreten am 04.09.1992,

Bebauungsplan „Häusern-Nord“, in Kraft getreten am 14.01.2000, Bebauungsplan „Bachmatt-Bärenstieg Ost“, in Kraft getreten am 19.05.2006, jeweils in gültiger Fassung

  • 5

ORDNUNGSWIDRIGKEITEN

Ordnungswidrig im Sinne von § 75 LBO handelt, wer den aufgrund von § 74 LBO getroffenen örtlichen Bauvorschriften zuwiderhandelt.

  • 6

IN KRAFTTRETEN

Diese Satzung tritt mit der ortsüblichen Bekanntmachung nach § 10 BauGB in Kraft.

Häusern, 03.05.2019

 

ÖRTLICHE BAUVORSCHRIFTEN der Gemeinde HÄUSERN

Änderung diverser Bebauungspläne und Örtlicher Bauvorschriften laut § 4 Satzungs­text für den im Abgrenzungslageplan dargestellten räumlichen Geltungsbereich.

  1. ÄUSSERE GESTALTUNG DER BAULICHEN ANLAGEN

1.1       Reflektierende Materialien sind zur Oberflächengestaltung der Gebäude (Dach und

Fassade) unzulässig. Großflächige Fenster sind hiervon ausgenommen. Grelle und phosphorisierende Fassaden sind nicht zulässig.

1.2       Dächer

1.2.1 Für Gebäude sind nur Satteldächer mit einer Neigung von 30 – 45 Grad zulässig. Ab einer Gebäudelänge von über 10,0 m sind auch Krüppelwalmdächer zulässig.

Bei bestehenden Gebäuden mit anderen Dachformen und -neigungen kann ausnahmsweise bei Erweiterungen und Nutzungsergänzungen auf gleichem Grundstück oder auf im Zusammenhang genutzten Grundstücken die bestehende Dachform und -neigung beibehalten werden.

1.2.2 Garagen, Carports und Nebengebäude können mit einem Satteldach, einem Pultdach, einem Flachdach oder einer umlaufenden Attika (Flachdach mit angedeutetem Satteldachansatz) versehen werden.

Satteldächer oder Attika sind in annähernd gleicher Neigung (Abweichung max. 15 Grad) und gleichem oder vergleichbarem Bedachungsmaterial wie das Hauptgebäude auszuführen. Dabei darf eine Dachneigung von 25 Grad nicht unterschritten werden. Ausnahmsweise darf bei Hauptgebäuden mit Steildächern ab 45 Grad die Abweichung mehr als 15 Grad betragen.

Für Pultdächer darf eine Dachneigung von 5 Grad nicht unterschritten werden.

Flachdächer sind auf Garagen nur zulässig, wenn diese als Terrasse genutzt werden und mit einer Attika versehen werden oder wenn sie in eine Hanglage integriert werden.

Freistehende Garagen und Nebengebäude mit Flachdächern sind unzulässig, außer sie sind in die Hanglage integriert.

1.2.21  Vorgaben für Garagenvorplatzüberdachungen

  • die Seiten im Bereich der Überdachung dürfen weder teilweise noch ganz geschlossen werden. Verglasungen sind ebenfalls unzulässig.
  • Die äußerste Dach- und/oder Gebäudekante muss mindestens 1 m von der äußeren Gehwegsbegrenzung bzw. sofern kein Gehweg vorhanden ist, von der äußeren Straßenbegrenzung entfernt sein.

1.2.3    Für alle geneigten Dächer ist Bedachungsmaterial in gedeckten bis dunklen Grau ­oder Rottönen zu verwenden. Dachbegrünungen sind ebenfalls zulässig.

Bei bestehenden Gebäuden mit anderen Dacheindeckungen kann ausnahmsweise bei Erweiterungen die vorhandene Dacheindeckung weiterverwendet werden.

Es wird empfohlen, geplante Solaranlagen und die Farbgebung der Dachflächen aufeinander abzustimmen.

1.2.4   Dachgauben müssen eine Dachneigung von min. 20 Grad aufweisen. Auf Dächern mit Neigungen unter 36 Grad sind ausnahmsweise auch Dachgauben mit Neigungen ab min. 15 Grad zulässig.

Dachgauben müssen von der Giebelwand einen Abstand von mind. 2,0 m einhalten und gemessen in der Schräge mindestens 1,0 m unterhalb der Firstlinie ansetzen. Die Dachfläche darf unterhalb der Gaupen nicht unterbrochen werden. Übereinanderliegende Gauben sind nicht zulässig.

  1. GEBÄUDEFORM UND -HÖHE

2.1       Gebäudeversätze und Versätze in den Firstlinien sind innerhalb von Hauptgebäuden

mit Längen unter 12 m unzulässig.

2.2       Die Höhe der Gebäude darf von der im Mittel gemessenen Geländeoberfläche bis zur

Traufe (Schnittpunkt Außenwand – Dachhaut) entsprechend der Geschossigkeit höchstens betragen:

Eingeschossig – bergseits 4,0 m, talseits 4,5 m Ein/Zweigeschossig – bergseits 4,0 m, talseits 7,5 m Zweigeschossig – bergseits 7,0 m, talseits 7,5 m

  1. EINFRIEDIGUNGEN

3.1       Mauern sind nur als Sockelmauern bis zu einer Höhe von 0,5 m zulässig.

3.2       Alle übrigen Einfriedigungen sind bis zu einer Höhe von 1,2 m zulässig.

3.3       Der Abstand von der Straßenbegrenzung (Fahrbahnrand bzw. Bordstein) muss mindestens 1,0 m betragen.

  1. WERBEANLAGEN UND BELEUCHTUNG

4.1       Werbeanlagen sind nur innerhalb der Baugrenzen an der Stätte der Leistung

zulässig. Das Anbringen von Werbeanlagen auf Dächern und in Grünflächen sowie Werbeanlagen mit wechselndem und bewegtem Licht sind nicht zulässig.

4.2       Ausnahmen sind möglich für gemeindeeigene Werbeanlagen oder für gemein-

schaftliche Werbeanlagen von mehr als drei Werbeträgern.

4.3       Beleuchtungsanlagen und Lichtquellen müssen so beschaffen sein, dass Anlieger

und Verkehrsteilnehmer nicht beeinträchtigt werden.

  1. GESTALTUNG DER UNBEBAUTEN FLÄCHEN UND VORGÄRTEN

5.1       Auffüllungen und Abtragungen auf den Grundstücken sind so durchzuführen, dass

die gegebenen, natürlichen Geländeverhältnisse so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Die Geländeverhältnisse der Nachbargrundstücke sind dabei zu berücksichtigen.

5.2       Stellplätze und Garagenzufahrten sind mit wasserdurchlässigen Belägen

auszuführen.

Häusern, den 03.05.2019

BEGRÜNDUNG

zur Satzung über Örtliche Bauvorschriften und  zur Satzung über Bebauungsplanänderungen in der Gemeinde HÄUSERN

Änderung diverser Bebauungspläne und Örtlicher Bauvorschriften laut § 4 Satzungs­text für den im Abgrenzungslageplan dargestellten räumlichen Geltungsbereich.

  1. ALLGEMEINES UND PLANUNGSERFORDERNIS

Der Gemeinderat der Gemeinde Häusern hat am 03.07.2006 gemäß § 2 (1) BauGB die Einleitung des Verfahrens zur Änderung diverser Bebauungspläne und Örtlicher Bauvorschriften beschlossen (kurz: „Gestaltungssatzung vom 11.01.2008“). Die Änderung dieser Bebauungspläne und Örtlichen Bauvorschriften wurde erforderlich, weil die Festsetzungen zur Zulässigkeit von Garagen und Nebenanlagen und die gestalterischen Regelungen der einzelnen Pläne aufgrund ihrer unterschiedlichen Entstehungszeit (1969 bis 2005) sehr verschieden sind. Dies ist vor allem im Hinblick auf die Handhabung von Baugesuchen problematisch und kann außerdem zu einem inhomogenen Ortsbild führen. In den vergangenen Jahren wurden daher häufig gerade für diese Regelungen im Rahmen der Genehmigung von Baugesuchen viele Befreiungen erteilt. Dies soll künftig vermieden werden. Außerdem entsprechen viele der verschiedenen Regelungen nicht mehr den aktuellen Zielvorstellungen der Gemeinde. Um das Verfahren zu vereinfachen und die spätere Handhabung von Baugesuchen zu erleichtern werden alle notwendigen Änderungen in einem Verfahren und zwei Satzungen zusammengefasst. Die Bauordnungsrechtlichen Gestaltungsvorschriften oder Örtlichen Bauvorschriften der betreffenden Pläne werden aufgehoben und durch einheitliche Örtliche Bauvorschriften ersetzt. Diese Änderung wurde am 11.01.2008 rechtsverbindlich.

  1. VORUNTERSUCHUNG

Zur Vorstrukturierung der Änderung wurden alle Festsetzungen und Regelungen der Häuserner Bebauungspläne untersucht und einander gegenübergestellt. In einem Diskussionsprozess über mehrere Gemeinderatssitzungen wurden aus den vorhandenen Regelungen diejenigen herausgearbeitet und teilweise neu formuliert und neu definiert, die das Ortsbild gestalterisch wesentlich prägen und den künftigen Gestaltungsrahmen bilden sollen. Gleichzeitig wurde geprüft, für welche Bereiche des Ortes bzw. für welche Bebauungspläne eine Änderung erforderlich ist. Bebauungsplanbereiche mit Sonderfunktionen (Gewerbe-, Einzelhandel- und Sondernutzungsstandorte) sowie erst kürzlich rechtskräftig gewordene Pläne wurden dabei ausgeschieden.

III.        FESTSETZUNGEN ZU GARAGEN UND NEBENANLAGEN

Die betreffenden Bebauungspläne enthielten bis zum 11.01.2008 teilweise gar keine und teilweise sehr restriktive Festsetzungen zur Zulässigkeit von Garagen und Nebenanlagen, die in den vergangenen Jahren immer wieder zu Problemen im Rahmen der Handhabung von Baugesuchen geführt haben. Die Änderung und Verallgemeinerung soll die Zulässigkeit innerhalb eines städtebaulich vertretbaren Rahmens erleichtern und gleichzeitig auch Nachverdichtungen ermöglichen.

Aus diesen Gründen sollen Garagen künftig auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen und der für sie festgesetzten Flächen bis zu einer Größe von maximal 7,0 x 7,0 m zulässig sein. Für ausreichende Aufstellflächen vor den Garagen (auch zusätzliche Stellplätze) und um eine sichere Schneeräumung zu gewährleisten wird zwischen Garage und Straße ein Mindestabstand von 5,0 m empfohlen, wenn die Zufahrt über diese Abstandfläche erfolgt. In allen anderen Fällen (Zufahrten von der Seite oder von hinten) sollte ein Mindestabstand von 2,0 m eingehalten werden.

Eine vergleichbare Regelung wurde für Nebenanlagen eingeführt, die nun auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen und der für sie festgesetzten Flächen eingeschossig bis zu einer Größe von maximal 5 % der Grundstücksfläche und einer maximalen Gebäudelänge von 7,0 m zulässig sein sollen.

Da die Baugrundstücke aufgrund der stark steigenden Baupreise sowie auch durch das Gebot des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden für die bauliche Entwicklung immer kleiner werden, wurde immer wieder der Wunsch an die Gemeinde herangetragen, die Garagenvorplätze zum Schutz der Fahrzeuge überdachen zu dürfen. Der Gemeinderat hat dies im Herbst 2018 zum Anlass genommen, entsprechende Regelungen zu treffen.

Das Verbot von Seitenwänden ist darin begründet, dass ein gefahrloses Ausfahren ohne Sichtbehinderung möglich ist. Der geforderte Mindestabstand zur Gehwegs- bzw. Fahrbahnbegrenzung dient dazu, Beschädigungen zu vermeiden und das Sichtfeld für den ruhenden wie auch den fliessenden Verkehr freizuhalten. Die Festsetzung zur Höhe der Überdachung ist erforderlich, damit sich die Vorplatzüberdachung baulich unterordnet. Die abstandsrechtlichen Mindestvorgaben der Landesbauordnung für Baden-Württemberg sind in jedem Fall zu berücksichtigen.

IV .     Inhalt und Auswirkungen der Änderung

Durch die Änderungen vom 15.04.2019 werden künftig Überdachungen von Pkw-Stellplätzen vor Garagen zusätzlich möglich. Durch das Verbot von Seitenwänden ist die Sicht des ausfahrenden Pkw-Führers uneingeschränkt gewährleistet. Die Festsetzung des Mindestabstandes zur Straßenbegrenzung bzw. Gehwegsbegrenzung stellt sicher, dass der notwendige Mindestabstand zum öffentlichen Verkehrsraum gewahrt bleibt und Beschädigungen vermieden werden.

  1. ÖRTLICHE BAUVORSCHRIFTEN

Die Erhaltung des Charakters der Ortslage und die harmonische Einbindung der Siedlung in das Landschaftsgefüge haben für die Fremdenverkehrsgemeinde Häusern eine besondere Bedeutung. Prägend sind die Dachlandschaft und die Gebäudeproportionalität sowie das Erscheinungsbild der Oberflächen und der Freiflächen.

Die neuen Örtlichen Bauvorschriften enthalten daher Regelungen über die prinzipielle äußere Gestaltung, über Dachlandschaft und Fassadenausbildung sowie Regelungen zu Freiflächen, Werbeanlagen und Beleuchtung. Sie sollen mögliche negative Auswirkungen unterbinden und trotzdem gleichzeitig vertretbare Spielräume lassen.

Da die Lage zur Topographie und zur bestehenden Bebauung für das Gesamt­erscheinungsbild der Gebäudestruktur des Ortes besonders wichtig ist, werden auch die Traufhöhen in Abhängigkeit der zulässigen Geschossigkeit einheitlich geregelt.

Der Straßenraum und der Übergang von der Siedlung zur freien Landschaft werden wesentlich durch die Einfriedigungen und die Gestaltung der Vorplätze, Stellplätze und Garagen geprägt. Entsprechende Regelungen sollen die für diesen Bereich angestrebte Qualität sicherstellen.

  1. UMSETZUNG UND MASSNAHMEN

Die vorliegenden Satzungen sollen die planungsrechtliche Basis für eine sinnvolle gestalterische Einordnung von Neubauten in die Ortslage der Gemeinde Häusern bilden, sowie Ergänzungen und Umstrukturierungen in sinnvollem Umfang ermöglichen.

VII.     Verfahren

Mit der Neufassung der Gestaltungsatzung werden die vorhandenen Regelungen ergänzt, die Grundzüge der Planung sind nicht berührt. Die Neufassung kann deshalb im vereinfachten Verfahren nach § 13 Baugesetzbuch durchgeführt werden. Aus Gründen der Rechtsklarheit soll die bisher rechtskräftige Gestaltungssatzung vom 11.01.2008 durch die neuen Satzungen vom 15.04.2019 ersetzt werden.

Der Beschluss zur Neufassung der Satzung zur Änderung von Bebauungsplänen und der Satzung über örtliche Bauvorschriften (Gestaltungsatzung vom 10.01.2008) wurde am 28.01.2019 gefasst, der Entwurf am 28.01.2019 gebilligt und gleichzeitig die einmonatige Offenlage des Entwurfs gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch beschlossen.

Die Offenlage fand in der Zeit vom 18.02.201 bis 18.03.2019 (jeweils einschließlich) statt.

Der Satzungsbeschluss wurde in öffentlicher Sitzung des Gemeinderates am 15.04.2019 gefasst.

Häusern, den 03.05.2019


Lage:

  • Ort: Häusern
  • Kreis: Waldshut-Tiengen
  • Straße: Spitzacker und Albtalweg
  • Postleitzahl: 79837
  • Vorwahl: 07672Geographische Lage: Der seit 1971 staatlich anerkannte Luftkurort Häusern liegt im südlichen Hochschwarzwald, sechs Kilometer südlich des Schluchsees zwischen 700 und 1113 Meter Höhe auf einem Höhenrücken zwischen den Tälern der Alb und der Schwarza.Nachbargemeinden. Die Gemeinde grenzt im Norden und Osten an die Gemeinde Schluchsee im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, im Süden an Höchenschwand und im Westen an die Stadt St. BlasienGemeindegliederung: Zur Gemeinde Häusern gehören das Dorf Häusern und der Weiler Schwarzabruck. Im Gemeindegebiet liegt die Wüstung Wittlisberg. (Quelle Wikipedia)

Entfernungen:

Entfernungen:

PKW

zu Fuß

Kindergarten: () 0- min
Kinderkrippe: 0- min 0- min
Grundschule: 0- min 0- min
Realschule: (Werkreal mit Grundschule) 0- min 0- min
Gymnasium: 0- min
Bäckerei: 0- min
Bank: 0- min 0- min
Apotheke: 0- min 0- min
Einkaufen: 0- min 0- min
Restaurant: 0- min 0- min
Bahnhof: 0- min
Bushaltestelle: 0- min 0- min
Internist: 0- min
Kinderarzt: 0- min

Hobby und Freizeit:

Entfernungen:

PKW

zu Fuß

Tennisclub: – min
Musikverein: – min
Fußball: – min – min
Reiten: – min
Spielplatz: – min – min
Schwimmen: – min – min

Provisionshinweis:

Der Käufer ist verpflichtet, dem Makler eine Provision in Höhe von 3,00 % aus dem Kaufpreis zuzüglich aktueller gültiger MwSt. zu bezahlen.

Die Zahlung wird fällig auf Grund des Nachweises, der Vermittlung oder Abschluss eines notariellen Kaufvertrages.

 

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